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Das oxidierte bisher auf meiner Festpaltte rum, hatte das via Sharefunktion mal aufgenommen. Ich will mal sehen ob sich das hier richtig einbetten lässt und gebe diese Video dem Spott und der Häme preis ja ich weiß, die erste Phase hab ich so richig verkackt)

 

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Long Story Short. Nachdem ich jetzt auch im Besitz einer XBOXONE bin(für 370 Euro inkl 2 Controller, 10 Euro Marktplatz Guthaben, 3 Monate Gold, Fifa 16 und 1 Monat EA Access gibt es keinen Grund für mich als Halofan Nein zu sagen), hab ich da was abzugeben. Sportspiele geben mir null und nichts, da ich aber sicher bin, dass jemand hier damit seinen Spass haben wird und ich EA den Gutschein nicht schenken will, biete ich den hier an. Weil ich nett bin, gibt's den einen Monat Access oben drauf. 

 

Schreibt in die Kommentare was ihr als Gegenleistung bringen wollt, entscheiden tue ich das morgen abend, die Codes kommen dann per PN


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Akt I frühe Klassiker

Teil 1

 

Titel der deutschen Ausgabe: Carrie / Original: Carrie

Seitenzahl: 233 ( deutsche Taschenbucherstauflage)

Wortzahl: ca. 61.000

Erscheinungsjahr: 1977 / US: 1974

 

Inhaltsangabe/anriss (ich will hier niemanden die Geschichte komplett vorkauen) :

Die 16-jährige Carietta White lebt zusammen mit ihrer strenggläubigen Mutter in der Stadt Chamberlain. Da ihr Vater vor ihrer Geburt starb, ist sie seit frühester Kindheit dem religiösen Wahn ihrer Mutter ausgesetzt, der für Carrie sogar lebensgefährlich geworden ist. Carrie ist telekinetisch begabt, weiss von ihrer Gabe jedoch nichts, auch wenn unintendierte Ausbrüche mehrfach erfolgt sind.

 

Carrie ist seit jeher Ziel von Hohn und Spott durch ihre Mitschüler, den Höhepunkt erreicht diese Gängelei. als unvermittelt ihre Periode einsetzt. Erst im Zuge der Hänseleien erkennt Carrie ihre Fähigkeiten und fasst den Mut sich gegen ihre Mutter durchzusetzen. Doch ihre Mitschüler sind noch nicht fertig mit ihr. In einer hinterlistigen Intrige wird Carrie auf den Schulball gelockt, der ein desaströses Ende nimmt....

 

Review:

Dies ist es also, Kings Debüt, wenn auch nicht sein erstes Buch. Mit seinem für Kings Verhältnisse recht schmalem Umfang beinhaltet es jedoch schon zu dieser frühen Zeit Merkmale, die sich zu seinem Markenzeichen entwickeln sollten. Da wären vor allem die eingängige und hervorragende Charaktersierung. King gelingt es damals wie heute, seinen Pro- und auch Antagonisten mit wenigen Federstrichen eine Plastizität zu verleihen, die in der großen weiten Welt der Unterhaltungsliteratur ihresgleichen sucht.

Freilich, King spielt mit Stereo- und Archetypen, allerdings unvergleichlich: Die krankhaft-religiösen Matriarchin, die ihre Tochter unter der Knute hält, die hinterlistigen, intriganten All-American-Highschool-Schnepfen, die verständnisvolle Mischülerin, die letzten Endes aber an der Angst vor der eigenen Courage scheitert und natürlich die Protagonistin selbst, an und für sich ein gewöhnlicher Mensch in einer außergewöhnlichen Situation.

Genau dieses ist ein weiteres zentrales Motiv, dass sich über nunmehr 40 Jahre hinzieht, diese Gewöhnlichkeit der handelnden Personen in außergewöhnlichen Situationen, wenn man den übernatürlichen Background abzieht. Genau deswegen sehe ich King auch nicht in erster Linie als Horrorautor, ist diese Übersinnlichkeit doch jedes mal nur ein Vehikel um ganz menschliche Probleme aufzuzeigen.

 

Carrie wächst in einem doppelt belastendem Umfeld auf. Religiöser Wahn und Mobbing. Immer wieder kehrt King zu einem Motiv der kindlichen Unschuld zurück. Carrie verliert diese in diesem Spannungsfeld, jedoch ohne an den Umständen Schuld zu sein. Kurzum schuldloser Verlust der Unschuld. King hält hier der oberflächlichen Kleinstadtbigotterie gnadenlos einen Spiegel vor und beschreibt das Scheitern einer jungen Existenz, das ausweglos war und in einem Inferno endet. Auch wenn der Roman "Amok" einen Schulamoklauf schildert, so zeigt King hier eine atemberaubende Sezierung des Ergebnisses von Mobbing.

Und der Leser bleibt mit der Frage zurück: Ist es eigentlich richtig, Devianz zu sanktionieren, egal aus welcher Perspektive ? (Religiös aus Sicht der Mutter, sozial aus der Sicht der Mitschüler)

 

Am Ende erweist sich Kings Erstling als bittere Tragödie, die eben ausweglos tragisch, aber mit einem großen Knall endet.

 

Sidefacts:


- Da King sich nicht in der Lage sah, eine 15 jährige Schülerin emotional korrekt darzustellen, warf er das Manuskript in den Müll. Seine Frau nahm es wieder heraus und ermunterte ihn, weiterzuschreiben.

 

- Carries Mutter arbeitet in der Blue-Ribbonwäscherei, diese spielt in der Kurzgeschichte "der Wäschemangler" und dem unter dem Pseudonym Bachman veröffentlichem "Sprengstoff" eine Rolle

 

- Das Buch besteht zur Hälfte aus pseudo-dokumentarischen Einschüben, wie Polizeiberichten, wissenschaftlichen Abhandlungen und Zeitungsartikeln.

 

Fazit:

Ein Erstling im Sinne eines Erstlings. Aus heutiger Sicht krankt das Werk an der tatsächlichen Unfähigkeit Kings als damals 22-jähriger sich in die Gefühlswelt eines nur erkleklich jüngeren Mädchens zu versetzen. was der guten Charakterzeichnung jedoch keinen Abbruch tut. Auch der etwas unbeholfene Versuch, für den paranormalen Part eine wissenschaftliche Erklärung zu bieten, wäre nicht wirklich notwendig gewesen, die Geschichte wächst aus sich selbst heraus. Zum Glück sieht der Meister das ähnlich und verzichtet seit "Feuerkind" auf derartige Versuche.

 

In jeder Hinsicht zeichnet Carrie jedoch eine Richtung, die King geht. Zentrale wiederkehrende Motive fanden hier ihren Ursprung und die Erhebung der einzelnen Charaktere und der Profanität der alltäglichen Handlungen zur erzählerischen Kunst garniert mit übernatürlichen Einschlägen gelingt niemandem besser.

Das Potenzial, das King hier zeigt, sollte ein paar Jahre in das meisterhafte "SHINING" destilliert werden.

Auch wenn der Roman Schwächen aufweist, so ist er heute auch aufgrund seines moralischen Kerns absolut lesenswert. Wer wissen will, wie King sich liest, als er noch als Talent und nicht als Meister seines Faches gehandelt wurde, sollte diesen Roman lesen. Und natürlich auch wegen dem Schlussteil, der die Begriffe "Abschlussball" und "Carrie" idiomatisch für die Popkultur hat werden lassen.

 

Nächster Teil: SHINING

 

 

 

 

 

 

 


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Wie angekündigt folgt hier jetzt eine Blogreihe über den meiner Meinung nach bemerkenswertesten Autor unserer Zeit. Stephen King. Was wie jetzt ? Warum ein eigener Aussage nach "FastFood-Produzent" der schreibenden Zunft, der Aufgrund seines Genres von den Literaturkritikern schon a priori abgekanzelt wird ? Dem deswegen der Mief der anspruchslosen Trivialliteratur anhaftet ?

 

Weil King das nicht ist, auch wenn er das gerne mal von sich behauptet. Ich werde in der Blogreihe jedes einzelne je erschienene Buch kurz inhaltlich anreissen, reviewen, in der Mythenwelt verorten und meine ganz eigene Interpretation des tieferen Sinnes geben. Das soll auch so sein, denn in "Es" schrieb er sinngemäß: Kann eine gute Geschichte nicht einfach mal eine gute Geschichte sein ? Muss denn  der gesellschaftsreflektorische oder -kritische Ansatz das bestimmende Momentum bei dem Schaffensprozess sein ? Ich bin der Meinung, das der tiefere Sinn im Schreibprozess einer guten Geschichte organisch heranwächst.

 

Auch wenn er diesen Satz Bill Denbrough in den Mund legt, so spricht King hier direkt mit dem Leser. Und er hat Recht. Er will dass ich Spass beim Lesen habe und den Sinn für mich selbst erkenne. Versteht mich nicht falsch, auch anspruchsvolle Weltliteratur ist interessant, das habe ich beim Lesen von Salman Rushdie erst unlängst festgestellt. Aber nur "Art-House-Kino" hält man halt auch nicht aus.

 

 

Zuerst, bevor ich mit der eigentlichen Blogarbeit beginne, hier ein Überblick/Reihenfolge  und eine mit Erläuterungen versehene Kategorisierung der zu behandelnden Bücher. Diese Kategorisierung erhebt keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit, da ich sie selbst getroffen habe:

 

I. : frühe Klassiker

 

Diese Romane stammen aus den späten 70ern und frühen 80ern und sind sozusagen ikonographisch für den Autor, d.h. untrennbar und fundamental bis heute mit seinem Namen verwoben:

 

Carrie

Shining

Christine

Es

The Stand- das letzte Gefecht

Sie

Friedhof der Kuscheltiere

 

II: Der Castle-Rock-Zyklus

Geschichten, die mal mehr, mal weniger mit eben dieser Stadt zusammenhängen und obwohl in sich geschlossen, in Bezug auf Protagonisten und Verweise kanonisch verlaufen.

 

Das Attentat

Cujo

Stark-The Dark Half

Needful Things

Sara- Bag of Bones

 

III: Moderne Post-Unfall Klassiker

Auch wenn einige Dauerleser der Meinung sind, King hätte nach seinen frühen Klassikern nichts mehr zustandegebracht. so gibt es doch Geschichten hoher Qualität, die ab den späten 90ern bis heute geschrieben wurden, aber bei weitem nicht so bekannt sind. Meiner Meinung nach jedoch in einem Atemzug mit den Büchern aus Kategorie I zu nennen.

 

Duddits

Under the Dome

Der Anschlag

Wahn- Duma Key

Doctor Sleep

 

IV: Der ganze Rest

 

Dolores

Das Spiel

Feuerkind

Puls

Das Jahr des Werwolfs

Das Monstrum- Tommynockers

Das Bild- Rose Madder

Desperation/ Regulator

The Green Mile

Das Mädchen

Der Sturm des Jahrhunderts

Der Buick

Colorado Kid

Love

Joyland

Mister Mercedes

 

V: Kurzgeschichten und Kurzromansammlungen:

 

Nachtschicht

Frühling, Sommer, Herbst und Tod

Blut- Skeleton Crew

Langoliers/Nachts

Alpträume

Sunset

Zwischen Nacht und Dunkel

Im Kabinett des Todes

 

VI: Unter dem Pseudonym Richard Bachman

 

Amok

Todesmarsch

Sprengstoff

Menschenjagd

Der Fluch

Qual

Regulator fehlt hier ganz bewusst, da eine Erwähnung und Besprechung nur zusammen mit Desperation wirklich Sinn ergibt


VII: Der dunkle Turm und vorbereitende Werke

Der dunkle Turm ist Kings Opus Magnum und jedes seiner Werke bezieht sich mit unterschiedlicher Intensität genau hierauf. Es gibt aber Bücher, die zum Verständnis der Welt des Revolvermanns unabdingbar sind. Deswegen fasse ich diese sozusagen als Prelude zusammen:

 

Prelude:

Brennen muss Salem

Die Augen des Drachen

Der Talisman

Das schwarze Haus

Schlaflos- Insomnia

Atlantis

 

DDT:

1: Schwarz

2: Drei

3: Tot

4: Glas

5: Wolfsmond

6: Susannah

7: Der Turm

Epilog/ Nachklapp: Wind

 

VIII: Sachbücher/ Autobiographie

 

Danse Macabre

On Writing

 

Nicht erwähnen werde ich ein Gesicht in der Menge, Nicht als Buchformat erschienene Geschichten, sowie seine Abhandlung über amerikanischen Amateurbaseball.

Angekündigt aber mindestens nicht auf Deutsch erschienen sind:

 

Revival ( Hommage an Mary Shelly) *


*siehe Kommentar Nummer 4

 

Finders Keepers ( Nachfolger zu Mister Mercedes und zweiter Teil einer Trilogie)

 

Bazaar of Bad Dreams ( Kurzgeschichtensammlung, dürfte auch einige bisher nur Magazin oder Ebook-Exclusives umfassen)

 

 

 

 

Und bevor jemand fragt, ja ich hab das alles gelesen.... images/smilies/m-smile.gif

 


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korrekt. Nach nunmehr 8 Monaten Afrika hat CW mich wieder. Macht euch bereit für elaborierte Einlassungen der besonderen Art. Und Lance: Glück ab

 

EDIT:

 

Es hat mich eine Menge Zeit gekostet, aber nun fühle ich mich bereit. Auch wenn das Thema ein wenig von Videospielen abweicht, kündige ich hiermit eine sehr lange Blogreihe (So ungefähr der Werkzahl entsprechend = ca. 70)  an: Reviews der Bücher von Stephen King, meinem all-time-favourite. Den Anfang werde ich, wie es sich gehört, mit CARRIE machen. Be prepared


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